KEL-Gespräche

„Die Lehrer waren stolz auf mich. Sie haben gesagt, dass ich mich sehr bemühe. Da war meine Mutter auch stolz auf mich.“ – So die Rückmeldung eines Schülers zum KEL-Gespräch.

Die Gesprächsrunde aus Kind, Eltern und Lehrer (KEL – Gespräch) ersetzt in unserer Volksschule die üblichen Elternsprechtage. Ein Ziel dieses Gespräches ist, dass das Kind lernt, seine Stärken, aber auch seine Schwächen richtig einzuschätzen. Es werden dann vom Kind selbst Ziele formuliert, welche es bis zum zweiten KEL-Gespräch im Sommersemester bzw. im näheren Zeitrahmen realisieren und umsetzen möchte. Diese Abmachungen werden schriftlich festgehalten. Auf diese Weise können Fortschritte bzgl. einer positiven Persönlichkeitsentwicklung nachweislich dokumentiert werden. Die Bewusstmachung von Arbeitshaltungen und deren gezielte Veränderung stellt auch eine starke Motivation dar.

  • Das Kind steht im Mittelpunkt der Gesprächsrunde und präsentiert die Lernerfolge der letzten Monate.
  • Die Stärken und Talente des Kindes werden in den Mittelpunkt gerückt.
  • Das Gespräch wird mit dem Kind und nicht über das Kind geführt.
  • Das Kind spricht über das eigene LernenZiele für die Zukunft werden gesetzt, Verhaltensvereinbarungen werden bei Bedarf formuliert.
  • Die Gesprächsdauer beträgt 15 – 20 Minuten.
  • Zu diesem Gespräch erhalten die Eltern eine Einladung von ihrem Kind.

Die Kinder legen in der Schule eine „Schatzkiste“ an. In dieser werden bisherige Lernerfolge gesammelt. Die selbst ausgewählten Arbeitsergebnisse werden dann von dem Kind beim KEL-Gespräch präsentiert.