Die Gruppe der Peer-Mediator:innen unternahm einen besonderen Ausflug zum Dialog im Dunkeln. Dort durften die Schüler:innen in die Lebenswelt blinder Menschen eintauchen und erfahren, wie herausfordernd und zugleich faszinierend der Alltag ohne Sehsinn sein kann.
Mit einem Blindenstock ausgestattet bewegten sie sich durch verschiedene Stationen: eine hügelige Landschaft, ein Geschäft, ein Boot und schließlich eine Bar, an der sie sogar Getränke und Geld handhaben mussten. Begleitet wurden sie dabei von einer blinden Frau, die bereits im Kindesalter ihr Augenlicht verlor und die Gruppe mit viel Ruhe und Sicherheit durch die Dunkelheit führte.
Die Rückmeldungen der Kinder beschrieben das Erlebnis als sehr interessant, anfangs auch angsteinflößend, aber vor allem spannend. Viele betonten die völlige Dunkelheit, die Vielzahl an Geräuschen und wie vorsichtig sie sich bewegen mussten. Der Ausflug hinterließ einen bleibenden Eindruck und schärfte das Bewusstsein für Empathie, Kommunikation und gegenseitige Unterstützung.
Eine anschließend kurze Spieleinheit bei Tageslicht rundete dieses einmalige Erlebnis noch ab.
Doris Gattermeyer




